Bestattungsvorsorge leben - begleiten - bestatten

In Ruhe vorsorgen — für sich selbst und für die, die Ihnen am Herzen liegen.

Und doch liegt in diesem Gedanken etwas Wertvolles: Er macht uns die Kostbarkeit des Lebens bewusst und erinnert uns daran, wie wichtig es ist, einander mit Liebe und Respekt zu begegnen.

Die Entscheidung, sich mit der eigenen Abschiedsgestaltung zu befassen, ist ein stilles Zeichen von Fürsorge und Verantwortung – für sich selbst und für die Menschen, die uns nahestehen. Sie schenkt Sicherheit und kann entlasten, weil das Wesentliche in Ihrem Sinne geregelt ist.

Jeder Mensch trägt eigene Vorstellungen davon in sich, wie ein Abschied aussehen darf. Manche sind klar, andere entstehen erst im Gespräch. Genau dafür nehmen wir uns Zeit. In einer ruhigen, vertrauensvollen und herzlichen Atmosphäre sprechen wir gemeinsam darüber, was Ihnen wichtig ist – offen, ehrlich und ohne Eile.

Die Möglichkeiten der Bestattungsvorsorge sind so vielfältig wie das Leben selbst. Ob schlicht, traditionell oder ganz persönlich: Wir zeigen Ihnen behutsam, was möglich ist, und begleiten Sie dabei, Ihren eigenen Weg zu finden. Fragen zur Bestattungsart, zum Ort, zur Gestaltung der Zeremonie, zu Musik, Ritualen oder auch organisatorischen Details dürfen dabei ihren Platz haben.

Alles, was sich für Sie stimmig anfühlt, halten wir sorgfältig und vertraulich fest. Und wenn noch nicht alles klar ist, darf es das auch sein. Manches braucht Zeit und darf sich Schritt für Schritt entwickeln.

Oft beginnt dieser Weg mit leisen Fragen:

Wie möchte ich in Erinnerung bleiben? Was entspricht mir wirklich? Wer soll mich begleiten? Was passiert mit meinen tierischen Begleitern? Was kann ich heute festhalten, um meinen Angehörigen später Halt zu geben?

Sie müssen darauf keine schnellen Antworten finden. Jeder Gedanke, dem Sie Raum geben, jede Entscheidung, die in Ruhe wachsen darf, kann Vertrauen schenken und entlasten.

So wird Vorsorge zu etwas zutiefst Menschlichem: ein achtsamer, aufmerksamer Blick nach vorne, getragen von dem Wunsch, gut für sich selbst und für andere zu sorgen. Denn Vorsorge bedeutet nicht, das Ende zu planen – sondern Verantwortung mit Herz zu übernehmen.

Wir begleiten Sie gerne, auch auf diesem Weg mit Herzlichkeit, Verständnis und einfühlsam – wann immer Sie uns brauchen und zu jeder Zeit.

In Ruhe vorsorgen
Für das, was war
Für das, was bleibt
Und für die, die Ihnen am Herzen liegen.

Was Sie heute schon tun können

Es ist eine grosse Entlastung für Ihre Angehörigen, wenn bestimmte Dinge bereits geregelt sind. Folgende Schritte können Ihnen und Ihren Liebsten Sicherheit geben:

  • Patientenverfügung – Klarheit für medizinische Entscheidungen

    In der Patientenverfügung legen Sie verbindlich fest, welche medizinischen Massnahmen Sie in bestimmten Situationen wünschen oder ablehnen. Dies gibt Ärztinnen, Ärzten und Angehörigen eine klare Orientierung und verhindert Unsicherheiten in schwierigen Momenten.

    Typische Inhalte sind:

    • der Umgang mit lebensverlängernden Massnahmen

    • künstliche Ernährung oder Beatmung

    • Schmerzbehandlung und palliative Versorgung

    • Wiederbelebungsmassnahmen

    • der Wunsch nach Begleitung in der letzten Lebensphase

    Sie können zudem eine Vertrauensperson bestimmen, die in Ihrem Sinne entscheidet und als Ansprechperson für das medizinische Fachpersonal dient.

    Vorsorgeauftrag – Verantwortung in vertrauensvolle Hände legen

    Der Vorsorgeauftrag ergänzt die Patientenverfügung und regelt, wer sich um Ihre persönlichen, finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten kümmert, wenn Sie urteilsunfähig werden.

    Sie bestimmen darin eine oder mehrere Personen Ihres Vertrauens, die für Sie:

    • persönliche Belange regeln (z. B. Wohnen, Betreuung)

    • finanzielle Angelegenheiten verwalten

    • rechtliche Entscheidungen treffen

    So stellen Sie sicher, dass Ihre Interessen gewahrt bleiben und wichtige Entscheidungen in Ihrem Sinne getroffen werden.

  • Formvorschriften – damit Ihr Testament gültig ist

    Damit Ihr Testament rechtsgültig ist, müssen bestimmte formale Anforderungen eingehalten werden. In der Schweiz gilt insbesondere das eigenhändige Testament als häufigste Form.

    Wichtig ist:

    • Das Testament muss vollständig handschriftlich verfasst sein

    • Es muss mit Datum versehen werden

    • Es muss eigenhändig unterschrieben sein

    Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, ist sichergestellt, dass Ihr letzter Wille rechtlich anerkannt wird.

    Sichere Aufbewahrung – damit Ihr Wille gefunden wird

    Ein Testament entfaltet seine Wirkung erst nach Ihrem Tod. Es ist daher entscheidend, dass es im richtigen Moment gefunden und eröffnet wird.

    Bitte beachten Sie:

    • Bewahren Sie Ihr Testament nicht im gleichen Umschlag wie Ihre Bestattungsvorsorge auf (Da ein Testament nicht sofort, sondern erst später eröffnet wird, sollte es nicht im gleichen Umschlag wie Ihre Bestattungsvorsorge aufbewahrt werden)

    • Informieren Sie eine Vertrauensperson über den Aufbewahrungsort

    • Alternativ kann das Testament auch bei einer amtlichen Stelle hinterlegt werden (das Zivilstandsamt, die Gemeindeverwaltung, das Notariatsbüro / der Willensvollstrecker, das Bezirksgericht oder eine andere gerichtliche Behörde, das Regierungsstatthalteramt,.in vielen Fällen auch die kantonale Hinterlegungsstelle für Testamente)

  • Erstellen Sie eine aktuelle Liste mit allen wichtigen Zugangsdaten – digital und analog.

    In der heutigen Zeit hinterlassen wir nicht nur materielle Werte, sondern auch eine Vielzahl digitaler Spuren. Konten, Abonnemente und persönliche Daten sind oft durch Passwörter geschützt. Ohne entsprechende Übersicht kann der Zugriff für Angehörige im Ernstfall schwierig oder sogar unmöglich sein.

    Eine strukturierte Zusammenstellung Ihrer wichtigsten Zugänge hilft dabei, den Überblick zu behalten und Ihren Hinterbliebenen den Umgang mit Ihren Angelegenheiten zu erleichtern.

    Was sollte festgehalten werden?

    Erstellen Sie eine möglichst vollständige und regelmässig aktualisierte Liste mit:

    • E-Mail-Konten

    • Online-Banking-Zugängen

    • Versicherungen und Kundenportalen

    • Social-Media-Konten

    • Abonnements (z. B. Streamingdienste, Mitgliedschaften)

    • Gerätezugängen (Computer, Smartphone, Tablet)

    • wichtigen analogen Informationen (z. B. Safe, Schliessfächer, PIN-Codes)

    Sicher und verantwortungsvoll aufbewahren

    Da es sich um sensible Daten handelt, ist eine sichere Aufbewahrung besonders wichtig:

    • Hinterlegen Sie die Liste an einem geschützten Ort

    • Informieren Sie eine Vertrauensperson über den Aufbewahrungsort

    • Alternativ kann ein Passwort-Manager genutzt werden

    Wichtig: Geben Sie Ihre Zugangsdaten nicht ungeschützt weiter, sondern sorgen Sie dafür, dass nur berechtigte Personen im Ernstfall darauf zugreifen können.

  • Schreiben Sie auf, wie Sie sich Ihren Abschied vorstellen.

    Sich mit den eigenen Bestattungswünschen auseinanderzusetzen, ist ein wichtiger Schritt der persönlichen Vorsorge. Indem Sie Ihre Vorstellungen frühzeitig festhalten, stellen Sie sicher, dass Ihr Abschied nach Ihren eigenen Werten und Wünschen gestaltet wird.

    Gleichzeitig entlasten Sie Ihre Angehörigen, die in einer emotional schwierigen Zeit nicht vor weitreichenden Entscheidungen stehen, sondern sich an Ihren klar formulierten Vorgaben orientieren können.

    Was können Sie festlegen?

    Ihre Bestattungswünsche können individuell gestaltet werden. Typische Punkte sind:

    • die gewünschte Bestattungsart (Erdbestattung, Kremation, Naturbestattung)

    • der Ort der Beisetzung

    • der Ablauf der Abschiedsfeier oder Zeremonie

    • religiöse oder weltliche Gestaltungselemente

    • Musik, Texte oder persönliche Beiträge

    • besondere Wünsche zur Atmosphäre oder zum Rahmen der Feier

    • wer kümmert sich um die Haustiere

    Auch persönliche Gedanken, Werte oder Botschaften können festgehalten werden und dem Abschied eine individuelle und würdige Note verleihen.

    Persönlich und verbindlich festhalten

    Je konkreter Sie Ihre Wünsche formulieren, desto besser können diese später umgesetzt werden. Es empfiehlt sich:

    • Ihre Wünsche schriftlich festzuhalten

    • das Dokument gut auffindbar aufzubewahren

    • eine Vertrauensperson darüber zu informieren

    Auf Wunsch können Ihre Bestattungswünsche auch im Rahmen einer Bestattungsvorsorge gemeinsam besprochen und dokumentiert werden.

  • Notieren Sie, wer im Todesfall informiert werden soll.

    Im Todesfall müssen oft innert kurzer Zeit viele Menschen informiert werden. Eine vorbereitete Kontaktliste hilft dabei, den Überblick zu behalten und sicherzustellen, dass alle wichtigen Personen rechtzeitig benachrichtigt werden.

    Mit einer klar strukturierten Liste nehmen Sie Ihren Angehörigen in einer emotional belastenden Situation eine grosse organisatorische Aufgabe ab.

    Wen sollten Sie aufführen?

    Überlegen Sie sich, welche Personen und Stellen im Ernstfall informiert werden sollten, zum Beispiel:

    • enge Familienangehörige

    • Freunde und Bekannte

    • Arbeitgeber oder Geschäftspartner

    • Hausarzt oder Pflegepersonen

    • Versicherungen oder wichtige Institutionen

    • Vereine, Gemeinschaften oder religiöse Ansprechpartner

    Je nach persönlicher Situation kann die Liste individuell erweitert werden.

    Wichtige Angaben

    Damit die Kontaktaufnahme reibungslos erfolgen kann, sollten Sie zu jeder Person festhalten:

    • Vor- und Nachname

    • Telefonnummer(n)

    • E-Mail-Adresse

    • Beziehung zu Ihnen

    • ggf. besondere Hinweise (z. B. bevorzugte Kontaktart)

    Gut auffindbar und aktuell halten

    Achten Sie darauf, dass Ihre Kontaktliste:

    • regelmässig aktualisiert wird

    • an einem gut zugänglichen Ort aufbewahrt ist

    • einer Vertrauensperson bekannt ist

  • Sprechen Sie mit Ihren Nächsten über Ihre Wünsche und sorgen Sie dafür, dass wichtige Unterlagen auffindbar sind.

    Zur Bestattungsvorsorge gehört nicht nur das schriftliche Festhalten Ihrer Wünsche, sondern auch der offene Austausch mit Ihren Angehörigen. Gespräche über den eigenen Abschied erfordern Mut gleichzeitig schaffen sie Klarheit, Verständnis und Vertrauen.

    Indem Sie Ihre Gedanken teilen, ermöglichen Sie es Ihren Nächsten, Ihre Entscheidungen nachzuvollziehen und in Ihrem Sinne zu handeln.

    Unterlagen richtig hinterlegen

    Achten Sie darauf, dass alle wichtigen Dokumente gut auffindbar sind. Dazu gehören beispielsweise:

    • Patientenverfügung

    • Vorsorgeauftrag

    • Testament

    • Bestattungswünsche

    • Kontaktliste

    Idealerweise bewahren Sie diese Unterlagen:

    • bei Ihren persönlichen Akten auf

    • in Kopie bei nahen Vertrauenspersonen

    • beim Willensvollstrecker oder bei der Willensvollstreckerin

    • beim Notariats- oder Treuhandbüro

    • gegebenenfalls bei der Einwohnergemeinde

    So stellen Sie sicher, dass im entscheidenden Moment alles schnell verfügbar ist.

    Der Wert des Gesprächs

    Offene Gespräche über Wünsche und Vorstellungen rund um Krankheit, Sterben und Abschied sind nicht immer einfach. Dennoch zeigen Erfahrungen, dass solche Gespräche oft als entlastend und verbindend empfunden werden.

    Sie helfen:

    • Unsicherheiten zu vermeiden

    • Missverständnisse zu klären

    • Vertrauen innerhalb der Familie zu stärken

    Gemeinsam vorsorgen

    Indem Sie Ihre Unterlagen ordnen und das Gespräch suchen, schaffen Sie eine wertvolle Grundlage für den Ernstfall. Sie geben Ihren Angehörigen Orientierung und sich selbst die Gewissheit, dass alles in Ihrem Sinne geregelt ist.

Lassen Sie uns ganz in Ruhe reden

Ob Sie schon konkrete Vorstellungen haben oder einfach einmal hören möchten, was möglich ist, wir sind gerne für Sie da, zu jeder Zeit.

Gerne beraten und unterstützen wir Sie mit unserer langjährigen Erfahrung unverbindlich, diskret und vertraulich.

Ort und Art der Bestattung
Wo und wie möchten Sie bestattet werden? Ob Grab, Urnennische oder Naturbestattung – wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten auf.

Wahl der Bestattungsform und Materialien
Auswahl von Sarg, Urne oder alternativen Formen – ganz nach Ihren persönlichen Vorstellungen und Wünschen.

Gestaltung der Abschiedsfeier
Schlicht, traditionell oder individuell – wir planen gemeinsam eine stimmige und persönliche Zeremonie.

Begleitung der Feier
Ob Pfarrperson, Ritualbegleiter/in oder freie Gestaltung – Sie entscheiden, wer den Abschied mitträgt.

Individuelle Rituale
Abschiedsrituale können Trost spenden und Erinnerungen lebendig halten – wir gestalten diese ganz nach Ihren Wünschen.

Floristik und Dekoration
Von zurückhaltend bis persönlich – wir setzen Ihre Vorstellungen in der Abschiedsfloristik einfühlsam um.

Musikalische Umrahmung
Ob Orgel, Klavier, Live-Musik oder persönliche Lieblingsstücke – Musik, die berührt und verbindet.

Drucksachen und Kommunikation
Unterstützung bei Einladungen, Zirkularen, Todesanzeigen und Danksagungen, inhaltlich und gestalterisch.

Persönliche Wünsche und Akzente (Ergänzung)
Besondere Elemente, die Ihren Lebensweg widerspiegeln – Erinnerungsstücke, Texte, Symbole oder persönliche Beiträge.

Organisatorische Vorsorge (Ergänzung)
Wichtige Angaben, Abläufe und Dokumente, damit im Ernstfall alles geregelt ist.

Unser Versprechen an Sie

Wir sind mit dem Herzen dabei und nehmen uns Zeit für Ihre Wünsche. In ruhigen, vertrauensvollen Gesprächen finden wir gemeinsam heraus, was für Sie stimmig ist – ehrlich, ohne Eile und in Ihrem eigenen Tempo.

Alles halten wir sorgfältig und vertraulich gerne für Sie fest. Und wenn noch nicht alles klar ist, darf es das auch sein. Vieles darf wachsen und sich entwickeln.

Bestattungsdienst
leben – begleiten – bestatten

Solothurnstrasse 14, 3315 Bätterkinden
076 388 58 29
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